
20.2.2026
Integration braucht Chancen und Begegnung
Integration ist kein abstraktes politisches Konzept, sondern gelebter Alltag. Sie beginnt mit Sprache, mit Orientierung und vor allem mit Begegnung zwischen Menschen. Integrationskurse sind dafür ein unverzichtbarer Schlüssel, denn sie eröffnen Perspektiven und ermöglichen Teilhabe von Anfang an.
Integration ist kein abstraktes politisches Konzept, sondern gelebter Alltag. Sie beginnt mit Sprache, mit Orientierung und vor allem mit Begegnung zwischen Menschen. Integrationskurse sind dafür ein unverzichtbarer Schlüssel, denn sie eröffnen Perspektiven und ermöglichen Teilhabe von Anfang an. Die Forderungen der CDU, Integrationskurse zu kürzen, sehe ich deshalb sehr kritisch. Für mich ist klar: Wer Integration ernst meint, darf an den Grundlagen nicht sparen. Ich setze mich gemeinsam mit der SPD-Bundestagsfraktion dafür ein, Integrationsangebote zu stärken, weil sie nicht nur den Einzelnen helfen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.Ebenso wichtig ist es, Menschen mit Bleibeperspektive frühzeitig Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dass anerkannte Schutzberechtigte bereits nach drei Monaten arbeiten dürfen, ist ein richtiger Schritt. Arbeit schafft Selbstständigkeit, Struktur und Sicherheit und ermöglicht vor allem Begegnung im Alltag, die Verständnis wachsen lässt und Vorbehalte abbauen kann.Ich bin überzeugt, dass Integration dort gelingt, wo Chancen eröffnet werden. Sprache lernen, arbeiten, sich begegnen und gemeinsam Erfahrungen machen bilden die Grundlage dafür, dass Vertrauen entstehen kann. Eine Integrationspolitik, die stärkt statt kürzt, bleibt deshalb ein entscheidender Beitrag für Zusammenhalt und eine offene Gesellschaft.
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